Nina Bezu
Sopran

Vita von Nina Bezu

Die in Berlin geborene Sopranistin Nina Bezu (Anna Maria Fischer) ist eine der vielversprechendsten jugendlich-dramatischen Stimmen ihrer Generation. Nina Bezu konnte kürzlich bedeutende Debüts feiern, darunter als Contessa (Le nozze di Figaro) an der Staatsoper Hannover, als Gerhilde (Die Walküre) an der Seite von Jonas Kaufmann und unter der Leitung von Dan Ettinger am Teatro di San Carlo in Neapel und als Salome an der Finnischen Nationaloper in Helsinki, woraufhin sie dort noch in derselben Spielzeit ihr Rollendebüt als Elisabetta di Valois in Verdis Don Carlo gab. In derselben Saison gab sie außerdem als Salome ihr Hausdebüt am Teatro Massimo di Palermo. 


In dieser Spielzeit wird sie unter anderem mit den Dresdner Philharmonikern unter Sir Donald Runnicles in Elektra als 4.Magd zu hören sein und ihr Debüt als Iolanta in Tchaikovskys gleichnamiger Oper an der Finnischen Nationaloper Helsinki geben. In der kommenden Spielzeit wird sie ihr Debut als Tosca in Puccinis gleichnamiger Oper unter der Regie von Ted Huffman beim Glyndebourne Festival geben. 


Auf dem Konzertpodium war sie in Dvoráks Stabat Mater, Verdis Messa da Requiem, Brahms’ Ein deutsches Requiem und Mendelssohns Paulus, alle im Herkulessaal in München, in Beethovens 9. Sinfonie am Staatstheater Braunschweig, im Theater Kempten mit der Smetana Philharmonie Prag und zuletzt mit dem Istanbul State Symphony Orchestra in der Türk Telekom Opera Hall. Mit dem Orchestre National des Pays de la Loire unter der Leitung von Sascha Goetzel sang sie Konzerte mit Verdis Messa da Requiem in Angers und Nantes. 


In den Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 war sie Ensemblemitglied des Theater Vorpommern. Dort war sie u.a. als Leonora in Verdis Il trovatore, als Dido in Dido and Aeneas von Henry Purcell und als Brigomeïde und Minna in Detlev Glanerts Die drei Wasserspiele zu erleben. 


Gastspiele führten Nina Bezu in den vorhergehenden Spielzeiten an das Konzerthaus Berlin, die Komische Oper Berlin, die Opernfestspiele Schloss Glatt, an das Teatro Principal de Zaragoza, Auditorium Zaragoza und andere. 

Von der UEFA wurde die Sopranistin eingeladen bei der Eröffnungszeremonie des 24. Champions League Finals 2015 im Berliner Olympiastadion zu singen. 


Sie ist Gewinnerin des Elizabeth Connell Prize - International Singing Competition, des Gesangswettbewerbs Schloss Rheinsberg, Finalistin des Concurso Internacional Alfredo Kraus, des Internationalen Wagnerstimmenwettbewerbs in Karlsruhe, der New York international vocal competition, Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Braunschweig und seit 2023 Stipendiatin der Olga Forrai Foundation New York. 


Nach einem Mathematik- und Philosophiestudium an der Technischen Universität Berlin entschied sich Nina für ein Gesangsstudium an der Universität der Künste Berlin, wo sie mit Auszeichnung ihr Master Examen absolvierte. 

Weitere künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Christiane Iven, Thomas Quasthoff, Norma Sharp und Teresa Berganza.


Webseite: www.ninabezu.com